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VCdH erstes Quartalstreffen in Konstanz – Hochschulen stärken Austausch zu Chinakompetenz
Am 13. April 2026 kamen Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher deutscher Hochschulen zum ersten Quartalstreffen 2026 des VCdH in Konstanz zusammen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen in der Chinakompetenz, der verantwortungsvolle Umgang mit internationalen Kooperationen sowie neue Formate für Austausch, Weiterbildung und Forschung.
Ein wichtiger Beschluss des Treffens war die einstimmige Aufnahme der Friedrich-Schiller-Universität Jena in das Netzwerk. Die Universität bringt unter anderem Erfahrungen aus dem Regio-China-Projekt „ChinaKooP“, aus der Beratung zu China-Kooperationen sowie aus Themenfeldern wie Exportkontrolle, Dual Use und Wissenschaftskooperation ein.
Die teilnehmenden Hochschulen berichteten außerdem über laufende chinabezogene Aktivitäten: Dazu gehörten Zertifikats- und Selbstlernangebote, Summer Schools, Austauschformate mit China und Taiwan, Delegationsreisen, Forschungskooperationen sowie Veranstaltungen zu Forschungssicherheit, Datenkompetenz und internationalen Partnerschaften. Deutlich wurde dabei, dass Chinakompetenz an deutschen Hochschulen zunehmend als Querschnittsaufgabe verstanden wird, die Lehre, Forschung, Internationalisierung und Governance verbindet. Weitere Tagesordnungspunkte waren unter anderem die geplante VCdH-Taiwan Academy (Spring School an der Fu Jen U, Taipei, Lead TU Berlin), der Aufbau von Informationsangeboten zu chinesischen Wissenschaftsdatenzentren, das Forschungsvorhaben „SPECTRA“ zur Mobilität und Wahrnehmung im deutsch-chinesischen Hochschulkontext sowie Beitragsformate für das „Forum Chinakompetenz“. Auch die nachhaltige Verstetigung bestehender Regio-China-Projekte wurde als zentrales Thema für die kommenden Treffen benannt.
Das zweite Quartalstreffen des Netzwerks findet am 1. Juli 2026 an der Universität Kiel statt.
